Bindet Hass im Netz bei euch Zeit, Energie und Ressourcen? Seid ihr auf euren Social-Media-Kanälen regelmäßig mit Anfeindungen, gezielten Angriffen oder eskalierenden Kommentaren konfrontiert? Möchtet ihr besser verstehen, was dort passiert – und euren Umgang damit systematisch weiterentwickeln? Dann bewerbt euch für unser Training im Rahmen des Projekts Together Against Online Hate Speech (TAOHS)!
Das internationale Projekt ist ein Zusammenschluss von Organisationen aus Deutschland, den Niederlanden und Spanien (Sharing Perspectives Foundation, ichbinhier, FundiPau, Build Up und die Universität Amsterdam). TAOHS unterstützt zivilgesellschaftliche Organisationen, Medien und Behörden dabei, Hass im Netz besser einzuordnen, wirksam darauf zu reagieren und langfristig handlungsfähig zu bleiben.
Das passt für euch, wenn ihr
✅den Umgang mit Hass im Netz auf euren Plattformen nachhaltig verbessern möchtet
✅euer Team befähigen wollt, sicher und souverän zu reagieren
✅emotionale und organisatorische Belastungen reduzieren möchtet
✅Zugang zu spezialisierten Tools und praxisnahen Trainings sucht
✅eure Erfahrungen in die Weiterentwicklung eines europäischen Ansatzes einbringen möchtet
Was teilnehmende Organisationen erhalten
Analyse
Ihr erhaltet eine individuelle Analyse eurer Social-Media-Kanäle. Sie macht sichtbar, welche Formen von Hass im Netz euch betreffen, wie häufig sie auftreten, gegen wen sie sich richten und welche Muster dahinterstehen. Zusätzlich zeigt sie plattformspezifische Risiken und Entwicklungen auf.
Die Analyse erfolgt mit Phoenix, einer Open-Source-Plattform zur Social-Media-Analyse. Ihr erhaltet zwei zentrale Ergebnisse:
- Baseline-Analyse: Ein übersichtlicher Analysebericht zu relevanten Trends, betroffenen Zielgruppen und konkreten Empfehlungen für mögliche Interventionen.
- Daten-Dashboard: Ein individuelles Dashboard mit aktuellen Einblicken zu Hass im Netz, der eure Organisation betrifft. Das Dashboard kann jederzeit angepasst und aktualisiert werden.
Passgenaue Trainings
Auf Grundlage der Analyse erhaltet ihr praxisnahe Trainings, die euch dabei unterstützen, passende Strategien und Interventionen für eure eigenen Kanäle zu entwickeln. Die Inhalte orientieren sich an euren konkreten Herausforderungen und greifen die identifizierten Muster von Hass im Netz gezielt auf.
Mögliche Trainingsinhalte sind unter anderem:
- auf Hass im Netz reagieren
- Techniken digitaler Zivilcourage
- Moderationsstrategien
- Unterstützung von Betroffenen
- Stärkung individueller und organisationaler Resilienz
Begleitendes Mentoring
Während des Projekts werdet ihr dabei unterstützt, das Gelernte in euren Arbeitsalltag zu übertragen. Die Mentor*innen begleiten euer Team durch:
- Fallbesprechungen
- Gemeinsame Reflexion von Strategien
- Follow-up-Termine
- Impulse zu Wohlbefinden und Selbstfürsorge
Internationaler Projektkontext
TAOHS ist in einen internationalen Projektkontext eingebettet. Teilnehmende Organisationen arbeiten in einem europäischen Rahmen und reflektieren, wie ähnliche Herausforderungen in unterschiedlichen nationalen und organisationalen Kontexten angegangen werden.
Teilnahmevoraussetzungen
✅Ihr seid eine zivilgesellschaftliche Organisation oder ein Medium mit Social-Media-Präsenz.
✅Ihr arbeitet in Deutschland, den Niederlanden oder Spanien.
✅Ihr möchtet euch aktiv mit Hass im Netz auseinandersetzen und die im Projekt entwickelten Tools und Methoden anwenden.
✅Ihr habt die organisatorischen Kapazitäten, um den erforderlichen Zeitaufwand zu leisten, und benennt mindestens eine feste Kontaktperson für die Projektkoordination.
✅Eure Organisation, Mitarbeitenden, Beitragenden oder Communities sind direkt von Hass im Netz betroffen oder regelmäßig damit konfrontiert.
✅Ihr bekennt euch zu demokratischen Werten, insbesondere zu Menschenwürde, Gleichberechtigung und Nicht-Diskriminierung.
Zeitplan
| Aktivität | Zeitraum | Zeitaufwand |
| Training zur Social-Media-Analyse | März – April 2026 | ca. 3 Stunden |
| Einführung in Dashboard & Baseline-Analyse | April – Juni 2026 | ca. 15 Stunden |
| Anwendungsorientierte Trainings & begleitete Praxis zum Umgang mit Hass im Netz (inkl. Trainings, praktischer Umsetzung und optionalen Check-ins) | Oktober 2026 – März 2027 | ca. 12 Stunden |
Jetzt bis zum 2. März bewerben: https://forms.gle/75wAbEhq3AxsFdRC7

