11. August 2026

Dranbleiben statt Wegdrehen – Glücksrad zu digitaler Zivilcourage

Was hat ein Glücksrad mit digitaler Zivilcourage zu tun? Bei ichbinhier eine ganze Menge! Unter dem Motto „Dranbleiben statt wegdrehen“ laden wir Menschen dazu ein, sich spielerisch mit Debattenkultur, solidarischem Eingreifen und dem Umgang mit Hass im Netz auseinanderzusetzen. 

Auf der re:publica im Mai waren wir ganze drei Tage mit dem Glücksrad vertreten. Im Juni folgte der transform_D Summit von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt. Zwischen Wissensfragen, kleinen Challenges und Perspektivwechseln kamen wir dort mit Besucher*innen ins Gespräch: über persönliche Erfahrungen, Ohnmacht – aber auch darüber, wie wir online Haltung zeigen und solidarisch handeln können. 

Viele waren begeistert von unserem praktischen und niedrigschwelligen Ansatz. Denn digitale Zivilcourage kann jede*r zeigen, und sie ist wichtiger denn je: Menschen ziehen sich zurück, werden leiser oder geben öffentliche Diskussionen ganz auf. Wenn Beleidigungen und Menschenfeindlichkeit zum Alltag werden, verändert das unsere Debatten — online und offline. Aber solidarisches und respektvolles Eingreifen ist möglich, und es gibt viele Wege, im digitalen Alltag etwas beizutragen. 

Unser Glücksrad macht das praktisch erfahrbar. Es geht nicht ums Belehren, sondern ums gemeinsame Entdecken, Diskutieren und Ausprobieren. Der spielerische Zugang öffnet die Tür für Austausch, Lachen und Nachdenken, ohne die Herausforderungen im Netz kleinzureden. 

Deshalb sind wir froh, dass bereits weitere Veranstaltungen mit unserem Glücksrad geplant sind: Am 31. August sind wir in Hamburg im Bürgerhaus Wilhelmsburg und am 13. September auf dem Mitmachfest zum Internationalen Tag der Demokratie in Berlin. Wir freuen uns auf mehr Inputs, spannende Gespräche und neue Perspektiven.