05. März 2026

Hass im Netz begegnen: ichbinhier im Gespräch mit SR Kultur und Deutschlandfunk Nova

Wie können Menschen Hass im Netz begegnen – und was hilft wirklich? Darüber haben wir von ichbinhier in zwei aktuellen Interviews bei SR Kultur und Deutschlandfunk Nova gesprochen. In den Gesprächen geht es um den konstruktiven Umgang mit Hassnachrichten, solidarisches Kommentieren und darum, wie digitale Zivilcourage Diskussionen in sozialen Medien verändern kann.

Hass im Netz begegnen: Warum digitale Zivilcourage wichtig ist

Im Interview mit SR Kultur erklärt unsere Geschäftsführerin Christina Hübers, welche Strategien ichbinhier im Umgang mit Hass im Netz empfiehlt und warum digitale Zivilcourage so wirksam ist. Wenn abwertende oder einschüchternde Kommentare unwidersprochen bleiben, prägen sie schnell den Ton einer Diskussion. Deshalb ist es wichtig, frühzeitig zu reagieren. Konstruktive und unterstützende Kommentare können helfen, Hass im Netz zu begegnen: respektvoll, sachlich und solidarisch mit Betroffenen. Außerdem spielen die sogenannten stillen Mitlesenden eine wichtige Rolle, genauso wie ein gutes Community Management. Wieso genau könnt ihr hier hören (mit freundlicher Genehmigung vom Saarländischen Rundfunk).

Warum sich viele aus Diskussionen zurückziehen

Auch im Gespräch mit Deutschlandfunk Nova geht es um die Auswirkungen von Hass im Netz auf öffentliche Debatten. Studien zeigen, dass viele junge Menschen bereits abwertende oder einschüchternde Kommentare im Internet erlebt haben. Besonders in sozialen Medien führt Hass im Netz häufig dazu, dass sich Betroffene oder Beobachtende aus Diskussionen zurückziehen. Dadurch gehen wichtige Perspektiven in der öffentlichen Debatte verloren.

Digitale Zivilcourage kann helfen, Hass im Netz zu begegnen. Unser Digital Democracy Lab kann dabei unterstützen: dort findet ihr Lerninhalte, die euch zeigen, wie ihr Hass im Netz systematisch erkennt, einordnet und wirksam begrenzen könnt. Stephan Beuting von Deutschlandfunk Nova hat das Digital Democracy Lab getestet und erzählt im Beitrag von seinen Erfahrungen.

Gemeinsam für eine respektvolle Debattenkultur

Wir freuen uns, in beiden Interviews einen Einblicke in unsere Arbeit geben zu können und zu zeigen, wie jede Person im Alltag digitale Zivilcourage zeigen kann. Denn durch konstruktive Kommentare, solidarische Unterstützung und respektvolle Gegenrede stärken wir gemeinsam eine vielfältige und demokratische Debattenkultur im Internet. Gleichzeitig möchten wir digitale Zivilcourage niedrigschwellig zugänglich machen.

Unser Ziel ist es zu zeigen: Gemeinsam können wir Hass im Netz wirksam begegnen!